Wirtschaftsinformatik an der Staatlichen Fachoberschule Nürnberg

Durch unsere moderne Ausstattung im Hardware- und Softwarebereich können wir unsere Schüler optimal auf die Anforderungen fortschrittlicher Informationsverarbeitung in Theorie und Praxis vorbereiten.
 

Computeranlage der Staatlichen Fachoberschule Nürnberg 

                  (Stand Sept. 2009)

- 4 Computerräume mit jeweils 15 Rechnern
- Medienraum mit Großbildleinwand
- Intranet mit 100 MBit-Lichtwellenleiter-Netz
- Standleitung mit Proxy-Server zum Internet (SDSL)
- Mehrere transportable Notebook-Beamer-Koffer und Notebooks zum
  Einsatz in den Klassenzimmern
- Aktuelle Software aus dem Business-Bereich (z. B. Office)
- Aktuelle Software aus dem Grafik-Bereich (z. B. Freehand, Photoshop)
- Umfangreiche Übungsmöglichkeiten für die Schüler
 

Leitgedanken für Planung, Realisierung und Erweiterung der Schul-EDV-Anlage waren:
 

 1.) 

"Nach dem nächsten Boot ist alles wieder gut." 
(hohe Fehlertoleranz und Funktionssicherheit)
 

 1.1. 

Keine hochfliegenden Netzwerkpläne für Computerfreaks sondern eine stabile und auf die Bedürfnisse des Unterrichts zugeschnittene Intranetlösung.
 

 1.2. 

Einheitliche Zugänge und  ähnliche Oberflächen auf allen Rechnern. Wenn es der Nutzer wünscht, kann er seine individuell bevorzugten Einstellungen vornehmen, ohne dass dadurch nachfolgende Anwender beeinträchtigt werden. Nach jedem Neustart findet der Benutzer die Standardeinstellungen vor. Wir meinen, dass diese einheitliche Ausgangslage in einer Lehr- und Lernumgebung dem Softwareanwender den Umgang mit Programmen deutlich erleichtert und auch in Unterrichtssituationen mit sehr unterschiedlichem Kenntnis- und Übungsstand zum Erfolg führt.
 

 1.3. 

Die Software wird lokal auf allen Rechnern mit Standardeinstellungen installiert, d.h. bei Netzwerk- oder Serverproblemen kann der Unterricht trotzdem fast ohne Einschränkungen fortgesetzt werden, der Internetzugang ist über Proxy-Server von allen Rechnern auch bei ausgeschaltetem Server möglich. Dies wird durch eine Software  erreicht, die alle Konfigurationseinstellungen rekonstruiert. Der Benutzer arbeitet im Prinzip mit einer Kopie von Betriebssystem und Anwendungen, die mit dem Ende seiner Arbeitssitzung verworfen werden. Sollen Daten dauerhaft gespeichert werden, so erfolgt dies auf einem speziellen Abschnitt (Laufwerk) der lokalen Festplatte oder auf einer Austauschplattform auf dem Server, auf die von allen Schulrechnern zugegriffen werden kann.
 

 2.) 

"Die Systembetreuer sollen überleben können." 
(noch vertretbarer Administrationsaufwand)
 

 2.1. 

Durch die automatische Rekonstruktion bei jedem Neustart hatten wir bisher  kaum Probleme mit Viren, obwohl alle USB-Ports und DVD-ROM Laufwerke für jeden Benutzer offen sind.
 

 2.2. 

Unsere Anlage hat in dieser Konfiguration in den vergangenen Jahren mehrere ganztägige überregionale Fortbildungsveranstaltungen ohne Ausfälle überstanden. Auch im normalen Unterrichtsbetrieb hat es abgesehen von einzelnen Hardwaredefekten keine Beeinträchtigungen oder nennenswerte Ausfälle gegeben.
 

 3.) 

Physikalische Trennung des Schulverwaltungsnetzes 
 

 3.1.

Die physikalische Trennung des Schulverwaltungsnetzes (Sekretariat, Schulleitungsbereich, Stundenplan, Mittelverwaltung etc.) von der Computeranlage der Schule ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
 

 3.2. 

Der E-Mail-Verkehr der Schule wird über einen speziellen E-Mail-Rechner abgewickelt. Dieser Rechner ist über eine gesonderte Firewall und einen sehr leistungsfähigen Virenscanner besonders geschützt. Über das Internet bzw. über E-Mails eingeschleppte Viren stellen damit keine übermäßige Gefahr für den Datenbestand der Schulverwaltung dar. Hackerangriffe aus dem Internet auf den Datenbestand der Schule finden bei dieser Lösung kaum Ansatzpunkte.